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Update: Wir sind das Netz - und wir empfehlen

Den Aufruf zur Kommentierung und Weiterentwicklung einer Empfehlungsplattform greift (dankenswerter Weise!) Burkhard Schneider im best-practice-business-blog auf und schreibt dann weiter:

"Wie sollte jetzt die Empfehlungsplattform aus meiner Sicht aussehen? Jeder User sollte kostenfrei seine Anfrage stellen können. Die Empfehlungsgeber sollten über verschiedene Formen diese Anfrage erhalten können. Am besten wäre es aus meiner Sicht, wenn Sie auswählen können, welche Anfragen sie automatisch erhalten wollen. So könnten das z.B. Anfragen sein, die von Freunden und Netzwerkpartnern kommen."

Irgendwie hab ich mich offensichtlich zu undeutlich ausgedrückt. Daher hier das System nochmals in anderer (beispielhafter) Erklärung:

Ich beginne die Reihe mit einer Empfehlung meines Versicherungsvertreters, meines Ansprechpartners bei der Autowerkstatt, meines Finazbaraters (den ich noch nicht habe ;-) und meines Gärtners (den ich dann ggf. brauchen werde ;-). Ich beschreibe diese in eine vorgegebene Maske von Branchen, Berufen, Orts- und Kontaktangaben und ergänze es durch eine eigene Bewertung dieser Menschen. Darauf hin, erscheine ich (der ich mich als erster - und einzigster - selbst beschreiben musste) auf der Landkarte des Portals und um mich herum die vier Empfohlenen. Nun bekommen diese vier von mir jeweils eine Einladungskarte für ihre vier Empfehlungen ... und so weiter. Mit der Zeit ergeben sich eine Vielzahl von Branchen, Berufen und örtliche Verteilungen, die für einen Portalbesucher (Empfehlungssuchenden) interessant sind. Stellt euch also vor, jemand ist kurz davor in die gelben Seiten zu sehen, weil er etwas sucht. Das was er darin nicht findet, ist die persönliche Empfehlung von jemandem der sich mit seiner Empfehlung zu erkennen gibt, sondern nur die Selbstdarstellung der Unternehmen. Das bieten auch die mir bekannten Portale im Netz an - dort kann sich jeder selbst eintragen. Es findet zwar eine nachträgliche Bewertung statt, aber die ist einfach zu leicht zu manipulieren.

Also kommt es darauf an, dass ein Dienstleister nur aufgenommen wird, wenn er eingeladen wurde und von jemandem bewertet eingetragen wurde. Die Nutzer dieses wachsenden "Adressbuches" können selbst auch noch Bewertungssterne (einfaches Klicken) oder ganze Bewertungsstatements schreiben. Der Empfehler hat mit den späteren Kontakten und nachfolgenden Abläufen zwischen Suchendem und den vier von ihm empfohlenen nichts zu tun. Er steigt ggf. "nur" im Ansehen, wenn die vier von ihm Empfohlenen lauter gute Bewertungen erhalten. Und wer sieht das nicht gerne?

Ich hoffe nun ist es klarer geworden, wie ich die Exklusivität nutzen will um Missbrauch und Austauschbarkeit zu vermeiden. Ob es bereits der Weisheit letzter Schluss ist, wage ich zu bezweifeln. Aber genau deshalb, freue ich mich ja auf euren Input und die weitere Entwicklung.

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Kommentare

Dank für den Kommentar. Stimmt, es trifft es nicht ganz. Denn der wesentliche Unterschied liegt darin, dass sich in meiner Idee niemand selbst eintragen, editieren oder profilieren kann (nur löschen darf man sich selbst ;-) Der Clou ist nun einmal der ausschließliche Einladungsmodus um dabei zu sein. Und die Beschreibung des Empfohlenen übernimmt auch nicht er selbst sondern der Empfehler (das sicherlich nach Rücksprache aber er steht dafür gerade).
Nur zu - weiter dranbleiben :-) Auch für's Mobile Marketing lässt sich dieser Gedanke weiterspinnen.

Vielleicht geht ja http://www.qype.com schon in diese Richtung?

Oder als Ausgangspunkt evtl. http://www.mycontinent.com?

Beides trifft es nicht ganz, aber doch dicht dran.

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